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09.01.2021

Gesund Führen

Tipps für Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement und Gesundheitsmanagement

von Katja Schäfer

Wenn ein Mitarbeiter plötzlich viele Überstunden hat und trotzdem die Leistung abfällt, er dann krank wird und auf unbestimmte Zeit ausfällt, sind nicht nur neue Führungskräfte zunächst oftmals ratlos. 

In diesem Artikel gibt es Tipps, wie Führungskräfte mit dieser Situation umgehen können, damit der Mitarbeiter wieder nach der Krankheit gut integriert werden kann und er sich an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt. 

Das Interview mit Britta von der Linden zu diesem Artikel finden Sie ab dem 11.01.2021 auf meinem Youtube Kanal und Podcast-Kanälen. 

 

Sensibilität für gute Wiedereingliederung

Wenn ein Kollege oder Kollegin länger krank war gibt es zwar einen Leitfaden und Gesetze, die betriebliche Eingliederung regeln. Jedoch kommt es nicht nur auf Zahlen, Daten und Checklisten an. Ist ein Teammitglied länger ausgefallen, muss besonders der Mensch im Mittelpunkt stehen.  Auch als neue Führungskraft sind deshalb Sensibilität, Empathie und Wertschätzung wichtige Kompetenzen. Es geht darum, den Wiedereinsteiger:innen den passenden Rahmen zu geben, um wieder leistungsfähig und gesund arbeiten zu können. 

 

Die Aufgabe der Gesprächsführung müssen Sie nicht unbedingt an die Personalabteilung abgeben, sondern am besten selbst übernehmen. Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen nicht so gut ist, seien Sie nicht gekränkt, wenn der Mitarbeiter nicht unbedingt Ihnen alles erzählen will. Springen Sie über Ihren Schatten und fragen Sie, welche Person im Team diese Rolle der Begleitung in der Wiedereingliederung übernehmen kann. Es zählt das gemeinsame Ergebnis und Ziel einer erfolgreichen, gesunden Zusammenarbeit.

 

Echtes Interesse statt Kontrolle

Wenn Sie mit Ihrem Mitarbeiter sprechen, berücksichtigen Sie die Sach- wie die emotionale Ebene. Schöpfen Sie die Möglichkeiten aus, die Ihnen das Unternehmen bietet. Besonders wichtig ist es, dem Gegenüber keine Vorwürfe zu machen. Die Basis eines erfolgreichen Wiedereinstiegs sind Vertrauen und Wertschätzung. 

Fragen Sie Ihren Mitarbeiter, was für ihn oder sie ein guter Rahmen wäre, um gut zu starten. Informieren Sie sich als Führungskraft regelmäßig über das Befinden und den aktuellen Stand. Nicht im Sinne von Kontrolle sondern von echtem Interesse. 


Während der Krankheit dürfen Sie gerne in Kontakt bleiben, wenn das gewünscht ist. Hier lohnt es sich auch, einen Kollegen oder Kollegin zu fragen, wenn sich dies der Mitarbeiter wünscht. Jedoch ist es wichtig, dass nicht der Eindruck entsteht, die Aufgabe wird "abgeschoben", weil Sie keine Zeit oder Lust dazu haben. Informieren Sie sich deshalb trotzdem in dem Rahmen, in dem es sich der Mitarbeitende wünscht. Schicken Sie gerne mal eine Karte, Blümchen oder Schokolade. Kleine Gesten freuen Ihr Teammitglied sicher und macht den Wiedereinstieg um Längen einfacher, wenn der Kontakt weiter besteht. 

 

Wie erkennen Sie, dass etwas nicht stimmt?

Wenn Sie im Team erkennen, dass es jemandem nicht gut geht, merken Sie das besonders an einer stark abfallenden Arbeitsleistung, hohen Überstunden oder der Charakter ändert sich plötzlich. Natürlich kann es auch sein, dass Alkohol eine Rolle spielen und jemand aus dem Team auffällig oft Minzbonbons oder ähnliches nutzt. Die "Fahne" fällt in der Regel trotzdem auf. Hier ist es wichtig, dass sie dies nicht unter den Teppich kehren, sondern in einem empathischen Einzelgespräch die Person darauf ansprechen. Diese fühlen sich oftmals "erwischt" und reagieren entsprechend aggressiv, abweisend oder lassen sich auf kein Gespräch ein. Hier ist Ihre Empathie gefragt. Vorwürfe und "zwischen Tür- und Angel-Gespräche" haben hier keinen Platz, Schaffen Sie einen guten Rahmen, um mit dem Mitarbeiter ins Gespräch zu kommen und bieten Sie den Boden für gemeinsame Lösungen an. 


Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis

Auch präventiv im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements können Sie viel für sich und Ihr Team tun. Es gibt natürlich den klassischen Obstkorb oder die Salatbar in der Kantine. Für ein wenig kreativere Optionen, die Spaß machen, sprechen Sie einfach mit Ihren Leuten.  

Ein wenig Vorsicht ist bei besonders engagierten, begeisterten Führungskräften geboten, die ab sofort alles umsetzen wollen. Nicht jede:r hat Lust auf Yoga mit dem Kollegen oder der Kollegin und vielleicht besonders nicht mit der Führungskraft. Auch nicht online. Geben Sie die Impulse und bauen Sie einen Rahmen für gemeinsames, kreatives Brainstorming und eine gemeinsame Entscheidung. Starten Sie einfach und für alle machbar.  Walk & Talk Meetings, gesponserte Gesundheitskurse oder eine gemeinsame Pause, in der nicht über das Alltagsgeschäft gesprochen wird, sind erste Ideen. 


Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim kreativen Sammeln von Ideen. 

Sollten Sie Impulse brauchen, melden Sie sich gerne bei mir. 



 

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