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30.12.2020

Ich will einfach, dass der Laden läuft!

Die einfachsten drei Tools für Führungskräfte und die, die es werden wollen

von Katja Schäfer

Ich will, dass es jetzt ENDLICH klappt!!

Nicht nur die Neuen im Chefsessel wollen, dass es endlich klappt - mit der Mitarbeiterführung. 

Die nicht mehr ganz so neuen Herausforderungen der Führung auf Distanz und aus dem mobilen Office haben sich über die Zeit nicht alle gelöst oder sogar verhärtet. Abteilungsleitungen, Teamführungen, Bereichsleitungen & Co sind überfordert, hetzen von einem Meeting zum nächsten online wie offline, die Kommunikation hinkt hinterher und das mit der Digitalisierung hat dem Unternehmenden Rest gegeben. 


Wie können jetzt (neue) Führungskräfte und die, die es werden wollen unterstützt werden, in der Achterbahn Führungsalltag klar zu kommen? 

Hier geben drei einfache Tools für erfolgreiche Teamführung Abhilfe. Sie schaffen es, dass Sie den Überblick behalten, sie sind einfach zu merken und passen auch in den stressigsten Momenten in jede Leadership – Hosentasche. 

Tools 4 The Pocket für Führungskräfte, die es sich lohnt, mal näher anzuschauen, damit der Laden eben wieder läuft. Und das ohne Stress. 


Die drei Werkzeuge sind: 

1. Dreieck

2. Kreis

3. Quadrat


Wenn Sie sich jetzt auf den Arm genommen fühlen, ist das völlig verständlich. Nach diesem Artikel kennen Sie das erste Tool und können für sich entscheiden, wie sie es für sich in Ihrer Rolle als Führungskraft nutzen wollen. 


Heute geht es um den Kreis. Den Artikel zum Dreieck finden Sie im Blog. 


Der Kreis auf Ich, Wir & Unternehmensebene

Neben dem Kopf-Herz-Ziel-Dreieck ist der Kreis das zweite Tool, was nicht nur den Neuen im Chefsessel hilft, die Nerven zu behalten. Damit es uns hilft, uns und unser Team besser zu führen, bedienen wir uns der Ich-Wir-Es Ebene von Ruth Cohn und bauen sie für uns um. Der innerste Kreis ist die Ich-Ebene, der außen herum die Wir-Ebene oder einfach das Team und der größte Kreis ist der des Unternehmens.


Ich-Ebene, Team-Ebene und Unternehmens-Ebene differenzieren

Wenn wir nun vor einem Problem oder einer Herausforderung stehen, können wir uns immer zuerst auf die Ich-Ebene begeben und uns das Ganze von unserer Perspektive aus betrachten. Haben wir diese verstanden – rein egoistisch – dann beamen wir uns auf die nächsthöhere, die Teamebene. Wie ein Astronaut, der immer eine Stufe höher schwebt.


Wir betrachten uns in dem Konstrukt Team, differenzieren unsere Rolle und Aufgaben, betrachten uns selbst, wie wir agieren und reagieren im System unseres Teams.


Mögliche Fragen:  

  • Wie reagieren und agieren die Teammitglieder? 
  • Wie die einzelnen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?
  • Wer tickt wie und geht mit der Herausforderung  um?


Haben wir diese Ebene verstanden und differenziert, können wir uns auf die oberste Ebene – die des Unternehmens begeben. Hier steht im Fokus besonders die gelebte Unternehmenskultur und wie mein Team mit mir als Führungskraft hier verortet ist.


Mögliche Fragen: 

  • Gibt es Differenzen zwischen der Teamkultur und der Unternehmenskultur? 
  • Gibt es unterschiedliche Wertvorstellungen?
  • Wie passe ich mit meinen Werten und Zielen in das Ganze hinein?


Lehne Dich zurück und switche zwischen den Ebenen bewusst und ruhig hin und her.

Der Trick liegt dabei daran, die Ebenen nicht miteinander zu vermischen. Wir selbst sind immer nur unser eigener bester Experte oder eigene beste Expertin. Wir sehen die Ebenen immer aus der eigenen Sicht.


Der Benefit des Tools

Der Kreis oder die drei ineinander liegenden Kreise von Ich, Team und Unternehmen können uns helfen, entspannt uns Zeit zu nehmen, das Ganze mal von oben zu betrachten, um es besser zu verstehen.

Auch Konfliktherde können so gut aufgedeckt werden. Wir differenzieren, wo der Konflikt tatsächlich stattfindet.

 

Mögliche Fragen: 

  • Findet der Konflikt auf der Teamebene statt oder zwischen zwei Teammitgliedern? 
  • Spielt die gelebte Teamkultur eine Rolle? 
  • Bin ich als Führungskraft sogar involviert, weil ich von etwas ausgehe, das ich in der Ich-Perspektive finde aber wenig mit der gelebten Kultur im Team zu tun hat?


Ein weiterer Trick ist, die Werte auf den unterschiedlichen Ebenen zu differenzieren. Werte bestimmen unser Handeln, Denken und unsere Sicht von der „Normalität“. Passen meine Werte nicht zu der des Unternehmens oder eines Teammitglieds, sind wir nicht auf der selben Plattform unterwegs. 


Die drei Kreise können uns so wunderbar helfen, Dinge auseinander zu differenzieren, besser zu verstehen und gezielt anzugehen.


Ein Beispiel:

Lisa Leitung braucht eine neue Mitarbeiterin. Sie hat ein Vorstellungsgespräch mit Nele Nörgel. Diese wurde ihr von ihrem Chef empfohlen. Bereits hier wird sie skeptisch, aber das ist eine andere Geschichte. Als der Chef jedoch zum Vorstellungsgespräch ungefragt dazu kommt, schellen die Alarmglocken. Die neue Mitarbeiterin soll ihrer Meinung nach zunächst einmal hospitieren, damit auch das Team sie kennenlernt, meint Lisa. Leider hat der Chef Nele bereits die Stelle zugesagt, bevor die Hospitation stattgefunden hat. Und Nele ist im Team.

An sich nichts schlimmes… es gibt ja die Probezeit, meint Lisa.


Dröseln wir das Ganze mal auseinander:

  • Ich-Ebene Lisa: Ich möchte eine Mitarbeiterin, die ich erst einmal kennenlernen kann, damit ich weiß, ob ich mit ihr arbeiten kann
  • Wir/Team-Ebene: Nele soll hospitieren, damit wir wissen, ob sie ins Team passt, mit der Art der Leute klar kommt, ihre Stärken einen Mehrwert für das Team bieten und ihr Charakter, ihre Gewohnheiten und Werte mit denen des Teams zusammenpassen
  • Unternehmensebene: Lisas Team braucht eine neue Kollegin, da Heiner bald in Elternzeit geht.

Der Chef argumentiert mit: Nele ist gut für`s Unternehmen und vermischt dabei seine eigene Ich-Ebene mit der des Unternehmens. Er persönlich möchte Nele im Team haben, weil sie die Schwester seines Freundes ist. Wenn er die Ebenen getrennt voneinander betrachtet hätte, würde er nicht nur nach Sympathie – also auf Ich-Ebene – entscheiden, sondern die des Teams von Lisa und Lisas eigene Perspektive als Führungskraft mit einbeziehen.


Die drei Kreise schaffen es also auch, uns ein bisschen an der eigenen Nase zu fassen, Dinge kritisch zu hinterfragen und bestenfalls für gute Argumente auf der Ebene zu bleiben, auf der die Auswirkungen auch stattfinden.


Haben Sie Fragen zum Tool der drei Kreise? Ich bin gerne für Sie da und unterstütze Sie. Vernetzen Sie sich mit mir über Linked In oder schreiben Sie mich an per Mail auf mail@mindstone-coaching.de


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